Ausblick auf da Paradies
Elling-Monolog nach dem gleichnamigen Roman von Ingvar Ambjørnsen
aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs
bearbeitet von Christine Bette Bopp, Stephanie Kunz
und Helmut Zhuber
Nach dem großen Erfolg des Stückes „Elling“ präsentiert das Forum für Kreativität und Kommunikation e.V., mit „Ausblick auf das Paradies“ ein weiteres Elling-Stück.
„Sie kommen, mich abzuholen!“ Mit diesem Ausruf beginnt und endet das Stück um den merkwürdigen Helden, der seit dem Erscheinen des ersten „Elling“- Romans, die Herzen seiner Leser und Zuschauer erobert hat. Elling kehrt nun dorthin zurück, wo er im Roman „Ausblick auf das Paradies“ seinen Weg antrat - in eine kleine Wohnung, die er nach dem Tod der Mutter allein bewohnt, ausgestattet mit einem Teleskop und viel Neugier. Elling wagt Blicke aus seinem Leben in andere Leben und Einblicke in seine zarte Kinderseele, die zutiefst
berühren. Er beobachtet Nachbarn, er träumt sich in deren Leben und erträumt sich ihre Geschichten. Die durch die Fenster zu erspähenden Geheimnisse lotet Elling unter Behelf seiner Phantasien aus.
Die phantastische Vitalität dieses Ellings macht den Zauber des Monologs aus. Angefacht durch dessen Vorstellungskraft,inszeniert der Text das Panorama einer verschrobenen Moralität und eigensinnigen Gerechtigkeit.
Gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes NRW, von der Stiftung der Sparkasse Bielefeld und dem Kulturamt Bielefeld
Presse:
„Dirk Wittke beeindruckt mit einem beharrlichen Spiel. Die Detmolder Regisseurin Christel Brüning bricht die Vorlage des norwegischen Autors in ihrer Inszenierung immer wieder durch den Einsatz von Medien. Ausblick auf das Paradies wurde schauspielerisch und szenisch in ein faszinierend intimes Psychogramm umgewandelt, dass den Premierengästen im Forum offensichtlich unter die Haut ging.“ NW 7.10.09
„Sein mit Wonne geführter Ausblick ist zugleich ein Einblick in das Innenleben des Sonderlings Elling, an dem die Zuschauer bei der ausverkauften Premiere des Stücks „Ausblick auf das Paradies“ mit großer Begeisterung teil nahmen. Berührend inszeniert von der Detmolder Regisseurin Christel Brüning. Mit Bravour schlüpft der Bielefelder Schauspieler in die Rolle. Ganz große Kunst…. Selten, dass ein Monolog so vielschichtig dargeboten und inszeniert wurde. Überragend, wie Dirk Wittke sich auf der Bühne ständig neu entwirft, vor sich und neben sich tritt und dem Publikum überraschende, oft auch durchaus komische Blicke auf Elling, auf seinem schmalen Grat zwischen Normalität und Wahnsinn erlaubt.“ Westfalenblatt, 13.10.2009